Ted Lasso

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Production Companys: Ruby´s Tuna Inc., Doozer, Universal Television, Warner Bros. Television Studios
Distributors: Warner Bros. Television Distribution, Apple Inc.
Streaming Plattform: Apple TV+


„You wanna know my name???“

Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann mein Interesse an der Serie Ted Lasso aufkam, doch als ich vor kurzem ein 3-Monats-Freiabo bei AppleTV+ erhielt, zögerte ich nicht lange und sah mir die erste Episode an… und die zweite und die dritte. Ich war sofort hooked! Innerhalb einer Woche etwa, hatte ich beide bisher erschienenen Staffeln regelrecht durchgesuchtet.
Kurz zuvor noch sah ich die Serie Willow auf Disney+, bei der der Funke jedoch nicht überspringen wollte. Das war bei Ted Lasso komplett anders.

„Bisquits with the Boss“

Vom Fleck weg zogen mich die interessant geschriebenen und wunderbar verkörperten Charaktere in ihren Bann. Die Serie ist liebenswürdig, herzerwärmend, intelligent, manchmal sarkastisch, bissig, stets jedoch charmant und stellenweise mit erschreckendem Tiefgang.

Diese oft urplötzliche Emotionalität war es, was mich besonders in der zweiten Staffel am meisten fasziniert hatte. Es gibt dort Momente, die so unglaublich sind und bei denen ich oft nicht wusste, ob ich nun laut auflachen oder gegen den Kloß im Hals ankämpfen sollte. In der Regel tat ich beides. Das hatte in dieser Qualität bisher noch keine Serie bei mir geschafft, an die ich mich erinnern kann.

„Is this a fu….. joke?!“

Da diese Serie vermutlich noch nicht allzu vielen bekannt ist, fasse ich mich zur Handlung nur kurz:
Ein amerikanischer College Football-Coach wird angeheuert, um die Leitung eines Soccer-Teams der englischen Premier League zu übernehmen und das ohne jegliche Erfahrung mit dieser Sportart.
Obwohl ihm von Seiten der Spieler, der Geschäftsführung und den Fans des Clubs nur Missachtung und Ablehnung entgegenschlagen, verliert er nie seinen Charme und positive Grundstimmung. Ich würde sagen, er ist ein großer Menschenfreund.

Steter Tropfen höhlt den Stein und allmählich bröckelt die anfängliche Haltung seiner Gegenüber und wandelt sich in Achtung, Respekt und Freundschaft.

Bereits in der zweiten Staffel beginnt die Serie damit, ganze Episoden einem einzigen Charakter zu widmen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Folge, die stark von den in den 80ern angesagten „Nachtfilmen“ á la Into The Night (von John Landis) und After Hours (von Martin Scorsese) inspiriert zu sein schien…

Ich warte nun gespannt auf die dritte Season, die für die erste Jahreshälfte 2023 angekündigt ist.
„Be a goldfish.“

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